Unser Hygienekonzept

20. August 2020

Das Corona-Virus bleibt uns dauerhaft erhalten. Bei etwa 8.000 registrierten Infizierten muss man von einer Gesamtzahl von 80.000 aktiven Infektionen ausgehen. Damit ist ungefähr jede tausendste Person infektiös, ohne es zu wissen. Die Vermeidung eines Mikroausbruchs in der Klinik hat höchste Priorität. Dazu haben wir ein Hygienekonzept aus 3 Teilen entwickelt:

  • Abstand und Kontaktbeschränkung
  • Testung von Patienten und Personal
  • Mund-Nasen-Schutz / FFP2-Maske

 

Abstand und Kontaktbeschränkung

Mit diesem Konzept hat uns die Bundesregierung geradezu glimpflich durch die Corona-Krise geführt. Für uns als Spezialklinik mit überregionalem Einzugsgebiet muss die Sicherheit der uns anvertrauten Patienten und Mitarbeiter höchstes Gebot sein. Unsere Maßnahmen zur Kontaktreduktion sind:

  • Der Schlosspark ist weiterhin für Besucher geschlossen.
  • Patienten kommen ohne Begleitperson in die Sprechstunde.
  • Bei einer geringen Verweildauer von 3 Tagen postoperativ verzichten wir weiterhin auf Besuchsmöglichkeiten.

 

Testung

Alle unsere Mitarbeiter sind getestet – und zwar sowohl mit Abstrich- als auch mit Antikörpertest. Alle unsere stationären Patienten werden ebenfalls mit beiden Untersuchungen getestet, sodass die Chance, dass jemand “übersehen” wird, äußerst gering ist. Oder anders ausgedrückt: Wir bieten unseren Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit.

Mund-Nasen-Schutz

Beim Einkaufen, im Bus oder beim Sport: Der Mundschutz ist Pflicht! So auch bei uns im Krankenhaus, zumal wir unsere Notfall- und Sprechstundenpatienten nicht immer sofort testen können. Und um unsere Patienten damit nicht allein zu lassen: Auch wir Mitarbeiter tragen den Mund-Nase-Schutz – sobald wir nahe an unseren Patienten arbeiten, sogar in Form der FFP2-Maske.

Notfälle werden weiterhin behandelt

Selbstverständlich behandeln wir während der gesamten Corona-Zeit auch weiterhin alle Notfälle. Hier gehen wir vorsichtshalber immer vom Schlimmsten aus: Alle Notfälle werden bis zum Eintreffen eines zuverlässigen Testergebnisses auf einer speziellen Station in Einzelzimmern beherbergt und im OP mit spezieller persönlicher Schutzausrüstung behandelt.

Höchstes Maß an Risikominimierung

Mit unserem Sicherheitskonzept haben wir das Maximum realisiert, was heute technisch möglich ist. Zusammen mit unserem besonderen Hygienestandard (OP-Klimatisierung, Astronautenhelm-System, MRSA-Testung, Aktion saubere Hände und vieles mehr) können wir unsere Patienten besser schützen als unter Alltagsbedingungen zu Hause.